Geplagt vom schlechten Gewissen

Im Düsseldorfer Stadtgebiet fand ein 35-jähriger Italiener am Dienstagmittag (26. September) gegen 14.00 Uhr eine Bankkarte mit der dazugehörigen PIN-Nummer. Er hob 1000 Euro von diesem Konto ab und bekam ein schlechtes Gewissen. Als der Italiener am Mittwochabend (27. September) um 21.00 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof auf der Dienststelle der Bundespolizei erschien und sein Anliegen schilderte, staunten die Beamten nicht schlecht.

Der Mann legte 1000 Euro in einer Stückelung von zwanzig 50 Euro Scheinen auf den Tresen und gab an, diese unberechtigterweise von einem Konto genommen zu haben und es nun zu bereuen.

Er habe die Karte mit einem kleinen Zettel auf der Rückseite mit der PIN-Nummer gefunden und wollte ausprobieren, ob er damit wirklich Geld abheben kann. Als dies funktionierte schmiss er die Karte vor Schreck weg und ging erst einmal nach Hause. Den Kontoinhaber konnte er demzufolge nicht mehr benennen. Am darauffolgenden Tag plagte ihn sein Gewissen so sehr, dass er sich entschied das Geld abzugeben. Die Bundespolizei nahm das Geld entgegen und stellte es sicher.

Anhand einer zeitlichen und örtlichen Rekonstruierung wird der Geschädigte durch die Bundespolizei ermittelt und sein Geld zurückbekommen.

Der 35-Jährige muss sich trotz seiner Reue für den Betrug verantworten. Ein Strafverfahren wurde seitens der Bundespolizei eingeleitet.

Geplagt vom schlechten Gewissen

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Post Author: Sternmone

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