Schächten verbieten dafür steht die AfD

In diesem Jahr fällt das höchste muslimische Fest auf die Zeit vom 31. August bis 4. September.
Traditionell wird zu diesem Anlass ein Tier geschlachtet. Es sei üblich, zu opfern und rituell, das
heißt ohne vorangehende Betäubung, zu schlachten.

Eine Schlachtung ohne Betäubung (Schächten) ist nach der deutschen Rechtslage grundsätzlich
verboten, jedoch kann eine Sondergenehmigung aus religiösen Gründen erteilt werden. Der
Direktkandidat Pierre Jung, der für die AfD im Wahlkreis 145 antritt, bittet die Landwirte im
westfälischen Raum deshalb keine kleinen Wiederkäuer an Personen zu verkaufen, wo der Verdacht
besteht, dass diese Tiere geschächtet werden könnten.

Die Länder Schweden, Niederlande, Schweiz, Polen, Norwegen, Island, Liechtenstein und
Dänemark gehen mit gutem Beispiel voran und haben das Verbot des Betäubungslosen Schächtens
schon umgesetzt.

In einer modernen, zivilisierten und fortschrittlichen westlichen Welt kann die Politik vor dieser
offensichtlichen Tierquälerei die Augen nicht verschließen und muss regulierend eingreifen, fordert
der Direktkandidat Pierre Jung.

Die Bundestierärztekammer veröffentlichte ein Gutachten, in dem weltweit über 70
Untersuchungen ausgewertet wurden. Das Ergebnis ist, dass das Betäubungslose Schächten selbst
unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil der Tiere zu „erheblichen Leiden und
Schmerzen führt“ und sehr fehleranfällig sei. Im Übrigen sind meist mehrere Schnitte nötig
(Hauptschlagader kann sich durch Blutgerinnsel verschließen, Probleme durch die Bewollung der
Schafe, starke Abwehrbewegungen beim Rind, Absinken des Blutdrucks).

Das Unwohlsein infolge
des Sauerstoffmangels verbunden mit der Erstickungsangst, weil sich das ausströmende Blut in den
Lungen und Bronchien sammelt, sowie den Schmerzen aufgrund des Halsschnittes, fügen dem Tier
großes Leiden und Todesängste zu. Damit liegt laut dem vor kurzem verstorbenen Dr. Ernst
Breitling (Ehrenpräsident der Bundestierärztekammer, Träger des Verdienstkreuzes der
Bundesrepublik Deutschland und CDU Mitglied) ein klarer Fall von Tierquälerei vor.

Wir bedauern zutiefst den Tod von Dr. Ernst Breitling der für eine gerechte Sache einstand, der uns
Vorbild war und an dem wir unsere Formulierung für unsere Forderung in unserem
Grundsatzprogramm angelehnt hatten.
Diese Tierquälerei wird leider auch in Deutschland und besonders jetzt vom 31. August bis zum 4.
September betrieben.

Im Grundsatzprogramm der AfD wurde folgendes festgehalten: „Nach dem Vorbild von
gesetzlichen Regelungen, die schon in Dänemark, Norwegen, Schweden, der Schweiz und weiteren
europäischen Ländern gelten, lehnt die AfD Schächten (betäubungsloses Töten bzw. Schlachten)
von Tieren ab. Es ist mit dem Staatsziel Tierschutz nicht vereinbar und muss ohne Ausnahme
verboten sein. Die Ausnahmeregelung für Religionsgemeinschaften in Paragraf 4a (2) des deutschen
Tierschutzgesetzes ist zu streichen. Die AfD lehnt auch das Schächten mit vorheriger
Elektrokurzzeitbetäubung ab. Das Wort Kurzzeitbetäubung bedeutet, dass das Tier nur beim
Halsschnitt kurz betäubt ist, zum Ausbluten aber wieder wach ist.“

Pierre Jung hat aktiv an diesem Programmpunkt mitgearbeitet und dafür gekämpft, dass dieser
Punkt ins Grundsatzprogramm der AfD aufgenommen wurde.

Wir appellieren an das Gewissen der Bauern, genau darauf zu achten, wem man sein Tier verkauft
und lieber einmal mehr Nein zu sagen, als seinem Tier am Ende eine solch bestialische Verendung
zuzumuten.

Schächten verbieten

Quelle: Pressemitteilung der AfD Hamm

Post Autor: Sternmone

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