Turku-Attentäter lebte offenbar monatelang in NRW

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Montag (21.08.2017) war der aus Marokko stammende mutmaßliche Messerstecher Anfang November 2015 in Niedersachsen erkennungsdienstlich behandelt worden. Dabei wurden ihm Fingerabdrücke abgenommen.

Nach dpa-Informationen nutzte der Messerstecher bei seinem Aufenthalt in Deutschland mehrere Alias-Identitäten. Die Ausländerbehörde in Dortmund verzeichnete ihn im April 2016 als „unbekannt verzogen„. In Neuss wurde ihm eine Körperverletzung vorgeworfen. Die Polizei Düsseldorf wollte sich laut WDR-Anfrage mit Hinweis auf „laufende Ermittlungen“ dazu nicht detailliert äußern: „Wir gehen den Hinweisen nach.

Zumindest zwei der vier zusätzlich zum Attentäter in Finnland Festgenommenen haben sich ebenfalls in Deutschland aufgehalten. Einer von ihnen sei in Hamburg und Göttingen gewesen und wegen Raubes und illegalen Aufenthalts aktenkundig geworden. Wegen Terrorverdachts seien die Männer in Deutschland nicht aufgefallen, hieß es weiter.

Verdächtiger kam 2016 nach Finnland

Ein finnisches Gericht hatte mitgeteilt, bei dem Attentäter handele es sich um einen Asylbewerber mit dem Namen Abderrahman Mechkah. An diesem Dienstag soll der Terrorverdächtige dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Verdächtige, der zunächst die Aussage verweigerte, war 2016 nach Finnland gekommen.

Zwei Frauen starben bei dem Messerangriff

Bei dem Angriff in der finnischen Stadt Turku hatte der Mann am Freitag (18.08.2017) zwei Finninnen erstochen sowie sechs Frauen und zwei Männer verletzt. Die Polizei glaubt, dass der Attentäter gezielt Frauen attackieren wollte. Sie ermittelt wegen zweifachen Mordes und achtfachen Mordversuchs mit „terroristischem Vorsatz„. Die Polizei hatte dem Marokkaner ins Bein geschossen, er liegt im Krankenhaus.

Turku-Attentäter lebte offenbar monatelang in NRW

http://www1.wdr.de

 

Post Autor: Sternmone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.