2,8 Promille: Ausrastender Afrikaner geht mit Ledergürtel auf Polizeihund los

Er stürzte sich mit einem Ledergürtel auf Bundespolizistinnen nebst einem Polizeihund und konnte erst mit starken Kräften gebändigt werden. Ein volltrunkener Guineer (18) ist am Sonntagmorgen (20. August) am Düsseldorfer Hauptbahnhof als Schwarzfahrer aufgeflogen und ausgerastet.

Die Bundespolizei schreibt:

Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und seines aggressiven Verhaltens sollte der 18-Jährige den Düsseldorfer Hauptbahnhof verlassen. Die eingesetzten Beamtinnen drohten an, dass sie den Platzverweis unter Einsatz ihres Hundes durchsetzen werden, wenn er dem weiterhin nicht nachkommt.

Dies imponierte dem jungen Mann nicht. Vielmehr versuchte er nach dem Hund zu treten. Daraufhin setzte die Diensthundeführerin ihren Hund ein. Der Hund sprang den jungen Mann an und stieß ihm gegen die Brust. Er fiel mit dem Rücken zu Boden. Verletzt schien er nicht zu sein, denn er stand sofort wieder auf, zog sich seinen Ledergürtel aus den Hosenschlaufen und versuchte nach den Bundespolizistinnen und dem Hund zu schlagen.

Die Diensthundeführerin zog ihrem Hund den Stoßkorb ab und drohte den freigelassenen Diensthund an. Daraufhin wurde der Guineer von einer unbeteiligten Person zurückgezogen und zur Vernunft gebracht. Woraufhin der junge Mann mit Unterstützung weiterer Beamten festgenommen werden konnte.

Der Transport im Dienstwagen verlief unter weiterem Widerstand. Er versuchte die Bundespolizisten zu treten, zu schlagen und zu bespucken.

Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 2,8. Eine Blutentnahme wurde durch den Staatsanwalt angeordnet. Zur Ausnüchterung verblieb der Guineer bis 9.00 Uhr in den Diensträumen der Bundespolizei. Ein Strafverfahren wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung und wegen des Widerstandes wurde seitens der Bundespolizei eingeleitet.

Foto: Beispielbild Polizeihund / Quelle Polizei

Post Autor: Redaktion

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