Syrerinnen fliegen als falsche Bulgarinnen mit gefälschten Pässen auf – Danach normaler Asylantrag

Zwei Syrerinnen gaben sich als Bulgarierinnen aus – und flogen auf, am Flughafen. Konsequenzen hatte das nicht.

Die Bundespolizei berichtet:

Am Dienstagnachmittag, 15. August 2017 um 14.15 Uhr, nahm die Polizei am Flughafen Niederrhein in Weeze zwei Syrerinnen (26 und 32 Jahre) nach erfolgter Einreise aus Rom-Ciampino in Gewahrsam. Die Personalien- und Dokumentenprüfung ergab, dass die vorgelegten bulgarischen Identitätskarten als gestohlen ausgeschrieben waren.

Bei der Vernehmung gaben die beiden Frauen an, im Februar aus Syrien in den Irak geflohen zu sein. Von dort reisten sie in die Türkei und anschließend über Griechenland nach Rom in Italien. Hier wurden die gestohlenen Dokumente gekauft – für 2000 Euro.

Der Ehemann der 32-Jährigen Frau ist bereits vor fünf Jahren nach Deutschland geflohen. Die Mutter und Schwester der 26-Jährigen Syrerin leben ebenfalls seit einigen Jahren in Hannover.

Trotz ihres illegalen Einreiseversuchs konnten die Syrerinnen abschließend einen normalen Asylantrag stellen.

Die Bundespolizei notiert dazu: „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie mit einer Anlaufbescheinigung zur Erstaufnahmeeinrichtung und Registrierung in Essen aus dem Gewahrsam der Bundespolizei entlassen.“

Post Author: Redaktion

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