Frauen von Mädchentrio sexuell begrapscht, geschlagen und Rolltreppe hinuntergestoßen

Drei Mädchen griffen zwei Frauen an – unter anderem sexuell -, sie prügelten auf ihre Opfer ein und schmissen sie eine Rolltreppe hinunter.  Mal eine Variante im alltäglichen Wahnsinn der Gewalt auf Bahnhöfen und in Zügen.

Folgendes berichtet die Bundespolizei:

Zwei Frauen (17) wurden am Samstagabend (12. August) um 20.30 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof von drei weiblichen Jugendlichen (13,13,14) unsittlich angefasst, geschlagen, an den Haaren gezogen und eine Rolltreppe hinuntergestoßen. Die angegriffenen Frauen wehrten sich mit Pfefferspray.

Alles begann am Hinterausgang des Bahnhofs, dem Bertha-von-Suttner-Platz. Dort wurden eine Deutsche und eine Spanierin von drei deutschen Mädchen verbal und körperlich angegangen. In dieser Gruppe befanden sich noch zwei männliche Jugendliche (14), die dem Geschehen zusahen und dies darüber hinaus auch filmten.

Der Übergriff begann, indem eine gerade mal 13-Jährige  einer der beiden Frauen an die Brust fasste. Der Griff war so stark, dass er schmerzte und die Kleidung beschädigt wurde. Um der Situation zu entkommen, traten die beiden Frauen die Flucht an.

Die Gruppe folgte ihnen jedoch und attackierte die 17-Jährigen mit Schlägen. Daraufhin zog eine der Geschädigten ein Pfefferspray heraus und setzte es gegen die Gruppe ein.

Auf der Rolltreppe zur U-Bahn, kam es anschließend zu einer Rangelei. Den jungen Frauen wurde an den Haaren gezogen und anschließend stieß die Gruppe die 17-jährige Deutsche die Rolltreppe hinunter.

Eine der Tatverdächtigen setzte sich nach dem Sturz auf die Geschädigte und schlug auf Gesicht und Oberkörper ein.

Die zwei Frauen baten die immer noch anwesenden Jungen darum, die aggressiven Mädchen von diesen Handlungen abzuhalten. Die Jungs blieben jedoch untätig. Vielmehr verhinderten sie noch, dass sich die Geschädigten gegenseitig helfen konnten.

Nachdem die zwei Opfer es geschafft hatten, zu fliehen, meldeten sie sich auf dem Bundespolizeirevier in Düsseldorf und berichteten über die Geschehnisse. Die drei aggressiven Mädchen erschienen ebenfalls auf der Dienststelle und baten um eine Augenspülung. Sie litten unter Reizungen der Augen aufgrund des Pfeffersprayeinsatzes. Die Spanierin erlitt keine Verletzungen, die Deutsche hingegen hatte Kratzer am Hals, Arm und auf der Stirn.

Videosequenzen, auf der die Taten zu sehen sind, wurden sichergestellt. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen die drei weiblichen Jugendlichen wegen der Körperverletzung, Beleidigung und unterlassener Hilfeleistung.

Post Autor: Redaktion

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