Randalierer greifen Feuerwehr-Rettungswagen an und bespucken Retter

Ein weiteres Mal hat es an diesem Wochenende bei uns in der Region einen Angriff auf Retter im Einsatz gegeben.

Diesmal war die Feuerwehr Mülheim/Ruhr betroffen.

Wie die Essener Polizei bekannt gibt, passierte Folgendes:

Nach einem beendeten Einsatz wollte die Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr Mülheim am frühen Samstagmorgen (12. August) gegen 02.10 Uhr wieder zur Wache zurückfahren. Auf der Straße Aschenbruch wurden die Feuerwehrleute von zwei betrunkenen Männern (19, 21 Jahre) aggressiv aufgefordert, sie mit in die Innenstadt zu nehmen. Als die Beamten dies ablehnten, wurden sie beleidigt und die beiden Angreifer traten und schlugen gegen den Rettungswagen.

Nachdem die Feuerwehrleute in den Rettungswagen eingestiegen waren, wurden sie von den Personen massiv bespuckt. Nur durch das Schließen der Fenster konnten sich die Sanitäter schützen. Als der Rettungswagen losfuhr, hängte sich einer der Randalierer an den Außenspiegel des Fahrzeuges. Nach einigen Metern Fahrtstrecke ließ er dann aber los.

Auf Grund der guten Beschreibung der Feuerwehrleute konnten die Randalierer in der Eintrachtstraße durch die Polizei angehalten und überprüft werden. Bei der Kontrolle verhielten sich beide äußerst unkooperativ. Den Angriff auf den Rettungswagen leugneten beide.

Der 21-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Der 19-Jährige wurde nach Ende der Überprüfung vor Ort entlassen. Gegen beide Beschuldigte wurde eine Strafanzeige gefertigt.

Es gab noch einen weiteren Vorfall. Am Samstagabend, gegen 22:20 Uhr, war ein Rettungswagen während einer Einsatzfahrt in Arnsberg unterwegs. Plötzlich nahm die Besatzung einen Knall wahr, ging aber zunächst davon aus, dass etwas im Fahrzeug verrutscht war. Nach dem Einsatz stellten die Rettungsassistenten jedoch von außen an einer Tür einen frischen Schaden fest. Sie kehrten zum Feststellort zurück und entdeckten dort Scherben einer zersplitterten Glaswasserflasche auf der Straße. Die hinzugezogene Polizei ermittelt jetzt wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, weil davon ausgegangen wird, dass eine bislang unbekannte Person vorsätzlich eine Flasche gegen den Rettungswagen geworfen hat. Der Sachschaden am Rettungswagen liegt bei etwa 500 Euro. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Hüsten unter Tel. 02932-90200 in Verbindung zu setzen.

Post Author: Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress spam blockiert CleanTalk.