Nackt mit Messer bewaffnet eigene Erschießung gefordert und Zelle zerlegt

Splitternackt mit einem Messer bewaffnet forderte er lautstark seine eigene Erschießung  – und nachdem er überwältigt worden war, zerlegte er die Gewahrsamszelle.

Essen-City: Ein zunächst harmlos beginnender Polizeieinsatz  endete am gestrigen Abend (9. August) beinahe äußerst dramatisch.

Zunächst meldete ein Anrufer der Polizei gegen 18:40 Uhr einen Mann, der sich auf offener Straße auszog und ein Messer dabei hatte. Aufgrund der Schilderung zum Verhalten des Mannes (er inzwischen verschwundenen war) forderten die beiden eingesetzten Polizisten Verstärkung an.

Daran taten sie gut.

Mit freiem Oberkörper entdeckten die beiden Polizisten den Mann schließlich nahe des Rathauses – und  als sie ihn stoppen wollten, rastete er aus.

Er ergriff sein Messer, bedrohte die Beamten, selbst die vorgehaltene Dienstwaffe und die Androhung, dass geschossen würde, stoppten den 47-Jährigen nicht. Er eilte weiter zu einem Kinderspielplatz. Die Polizisten hinterher, und wieder wirkten weder Dienstwaffen (drohend vorgehalten) noch Reizgas.

 In einem günstigen Augenblick konnte ein weiterer Kommissar den Mann packen und zu Boden ringen. Gemeinsam mit anderen Kollegen bändigte er den wild um sich schlagenden Mann. Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten vier Messer, Schraubenzieher, Pyrotechnik, Flaschenöffner mit kleinen Messern, Nagelfeile und eine Taschenlampe.

Und nach seinem aufwändigen Transport zur Polizeiinspektion  randalierte der Essener derart in der Gewahrsamszelle, dass er sie in ihre Einzelteile zerlegte und unbewohnbar machte.

Ein Facharzt ordnete die Unterbringung des Tobenden in einer klinischen Fachabteilung an.

Quelle: Polizei Essen

 

Post Autor: Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.