Migranten in Güterzügen – Angestellter eines Busunternehmens unter Schleusungsverdacht

München: Bundespolizei findet weitere Migranten auf Güterzügen –Angestellter eines Busunternehmens unter Schleusungsverdacht mit gefälschten Papieren nach Deutschland

In dieser Woche kontrolliert die Bundespolizei am Bahnhof in Raubling wieder Güterzüge. Im Verlauf der Schwerpunktaktion fanden die Beamten am Dienstagmorgen (8. August) drei Eritreer im Alter von 16, 22 und 33 Jahren und zwei Äthiopier, 17 und 37 Jahre alt, die sich unter einem Lkw-Auflieger verborgen hielten. Auf dem Wagen eines anderen Güterzuges entdeckten die Bundespolizisten außerdem zwei Männer aus Guinea, nach eigenen Angaben 16 und 21 Jahre alt.

Keiner der Migranten, die auf diese höchst gefährliche Weise mit einem Güterzug über die deutsch-österreichische Grenze gefahren waren, konnte sich ordnungsgemäß ausweisen. Offenbar hatten sie sich schon in Italien unter den Sattelaufliegern versteckt. Die Afrikaner wurden zur Dienststelle der Rosenheimer Bundespolizei gebracht. Bei drei der Männer besteht der Verdacht auf eine ansteckende Hautkrankheit. Ein Guineer klagt über Fieber und Schüttelfrost. Nach einem medizinischen Screening werden die weiteren erforderlichen grenzpolizeilichen Maßnahmen getroffen.

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Angestellter eines Busunternehmens unter Schleusungsverdacht Mit gefälschten Papieren nach Deutschland

Die Bundespolizei hat am Montag (7. August) in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden die Insassen eines Reisebusses aus Italien überprüft. Für insgesamt fünf Personen war die Fahrt Richtung München damit beendet. Ein Pole wird beschuldigt, drei Afrikaner illegal nach Deutschland gebracht zu haben.

Bei der Überprüfung der Reisenden konnte ein 20-jähriger Gambier lediglich seinen Pass vorlegen. Ganz ohne Dokumente hingegen war ein nigerianisches Pärchen unterwegs. Die erforderlichen Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland hatte auch ein weiterer Nigerianer nicht dabei. Vielmehr versuchte der 16-Jährige, sich die Einreise mit einer gefälschten italienischen Identitätskarte zu erschleichen. In der ersten Befragung wurde schnell klar, dass offenbar ein weiterer Businsasse die Fahrt nach Deutschland organisiert hatte.

Der polnische Angestellte des Busunternehmens hatte den Afrikanern laut deren Aussagen beim Zustieg in Verona die italienischen Ausweise zusammen mit den Tickets ausgehändigt. Bei der Durchsuchung des 57-Jährigen und seiner Sachen entdeckten die Beamten weitere gefälschte Dokumente.

Der mutmaßliche Schleuser musste auf richterliche Entscheidung hin die Untersuchungshaft antreten. Bundespolizisten lieferten den Festgenommenen in Würzburg ins Gefängnis ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Gambier an die Ausländerbehörde in Ludwigsburg weitergeleitet, bei der er bereits gemeldet war.

Das Ehepaar aus Nigeria äußerte ein Schutzersuchen und wurde einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet. Aufgrund seines jugendlichen Alters wurde der dritte nigerianische Staatsangehörige der Obhut des Jugendamtes anvertraut.

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Bundespolizei findet weitere Migranten auf Güterzügen

Post Author: Sternmone

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