Durchschneiden der Kehle imitiert, Polizisten verletzt, Reisende beschimpft – und nach 4 Stunden wieder frei

Morgens in die Zelle, noch vor Mittag wieder herausspaziert. Trotz massivster Bedrohungen, Imitieren von Kehledurchschneiden, Kratzen und Schlagen von Polizisten und wüster Beschimpfung von Reisenden blieb ein hochaggressiver Afrikaner am Samstag (8. Juli) nur gerade mal viereinhalb Stunden im Polizeigewahrsam. Danach spazierte er wieder hinaus, lediglich um eine Strafanzeige bereichert.

Das berichtet die Bundespolizei St. Augustin.

Um 7.00 Uhr früh wurde die Bundespolizei zum Düsseldorfer Hauptbahnhof gerufen. Auf Bahnsteig 12 belästigte und beschimpfte ein 18 Jähriger aus Guinea Reisende.

Die Polizisten trafen auf einen betrunkenen  jungen Mann, wild gestikulierend, mit nacktem Oberkörper. Als die Beamten ihn ansprachen und nach seinem Ausweis fragten, näherte er sich ihnen mit Drohgebärden, wie das Durchschneiden der Kehle und brüstete sich vor ihnen auf. Der 18-Jährige wurde zurückgedrängt, woraufhin er erneut aggressiv auf die Beamten zuging.

Da eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, musste der Afrikaner zur Dienststelle gebracht werden. Er kam den Anweisungen der Beamten nicht nach, woraufhin der Guineer gefesselt und zum Bundespolizeirevier in Düsseldorf gebracht wurde. Dagegen leistete er aktiven Widerstand.

Die Beamten erlitten durch den Widerstand des 18 Jährigen Schürf- und Kratzwunden. Der junge Mann hatte bereits vor dem Widerstand eine blutende Schnittverletzung am Oberarm, mit der ein Polizeibeamter möglicherweise in Kontakt kam und eine Blutvermischung eintrat. Er begab sich für eine Untersuchung und Einleitung von Prophylaxemaßnahmen in ein Krankenhaus.

Die anderen Bundespolizisten waren weiterhin dienstfähig.

Der junge Mann verblieb aufgrund der Eigen- und Fremdgefährdung in Gewahrsam und konnte um 11.25 Uhr die Dienststelle verlassen.Gegen den Mann wurde aufgrund des Widerstandes, der Körperverletzungen und der Bedrohung ein Strafverfahren eingeleitet.

Post Author: Redaktion

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