1500 Euro/Semester für Studierende aus Nicht-EU-Staaten: Kritik von Uni-Rektoren

1500 Euro stehen zur Diskussion, pro Semester, also 3000 Euro im Jahr. Ganz schön viel Geld, vor allem wenn man eh wenig davon hat wie als Student.

Doch die neue CDU/FDP-Regierung in NRW will Studiengebühren einführen – für Studierende aus Staaten außerhalb der EU.

Das stößt auf geharnischte Kritik von Hochschulrektoren.

Sie fürchten, dass die Gebühr exzellente ausländische Studenten abschrecken könnte. Gerade in den vergangenen Jahren hätten sich die Unis verstärkt um Internationalisierung bemüht, zitiert der WDR den Rektor der Uni Bielefeld.

Das Argument aus der Politik, dass die Gebühren ja direkt den Hochschulen zufließen und sie damit Mehreinnahmen haben, überzeugt die Kritiker nicht. So mache Hochschule fürchtet, hochqualifizierte Studenten abzuschrecken. An den NRW-Musikhochschulen ist z. B. jeder dritte Studierende aus einem sog. Drittland (außerhalb der EU).

Auch die NRW-Wirtschaft könnte nach Befürchtung der Rektoren geschwächt werden, wenn junge Leute aus sog. Schwellenländern (Indien, Russland) aus NRW vergrault würden. Denn diese Studierenden kehrten generell „mit einer hohen Affinität für NRW in ihre Heimatländer zurück“.

Post Author: Redaktion

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