Vorbestrafter Gewalttäter richtet Blutbad unter Tochter und Ehefrau an

Ein für seine Gewalttätigkeit bekannter 52 jähriger Familienvater aus Hagen hat an seiner getrennt von ihm lebenden Ehefrau furchtbare Rache geübt. Er verletzte die 52 Jährige lebensgefährlich, erschoss die gemeinsame Tochter (27) und brachte sich schließlich selbst um.

Die brutale Bluttat passierte am Samstag (2. 7.) in Marburg.

Wie die Westfalenpost berichtet, stammte der Mann aus dem Kosovo und lebte seit 1993 in Hagen. Er sei den hiesigen Gerichten als „äußerst gewalttätig bekannt“, zeichne sich durch „einen aufbrausenden und jähzornigen Charakter aus“.

Einmal rastete er aus, als die Ehefrau vergessen hatte, Kaffeefiltertüten zu kaufen. Völlig in Rage über seinen nicht mehr pünktlich möglichen Kaffeegenuss prügelte und trat er die Ehefrau krankenhausreif. Auch seine beiden minderjährigen Töchter misshandelte er, zerriss ihnen bei brutalen Ohrfeigen die Trommelfelle.

Er wurde zu 33 Monaten Haft verurteilt, was ihn aber keineswegs zu Besinnung brachte. Wegen anhaltender Bedrohungen gegen seine inzwischen in Marburg lebende Familie verhängte das Amtsgericht Marburg im vorigen Jahr ein „Annäherungsverbot“ gegen den Bauingenieur, der von Sozialleistungen lebte.

Doch selbst ein drohendes Zwangsgeld von 250 000 Euro hinderte ihn nicht daran, am Samstagnachmittag in einem Leihwagen nach Marburg zu fahren – und dort ein brutales Blutbad anzurichten, an dessen Ende er sich selbst durch einen Schuss in den Kopf richtete.

Die Tochter starb durch mehrere Revolverschüsse, die Exfrau schwebt nach mehreren Schüssen in den Kopf noch in Lebensgefahr.

Post Author: Redaktion

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