Massive Anwohnerklagen rund ums Festi Ramazan in Dortmund – Abschluss am Sonntag

Lärm bis zum frühen Morgen, Chaos durch kreuz und quer parkende Fahrzeuge und Parksuchverkehr: Rund um das „Festi Ramazan“, das in diesem Jahr erstmals in der Nordstadt (Fredenbaum) und nicht an den Westfalenhallen stattfindet und bis Sonntag (25. Juni) dauert, hat es erhebliche Anwohnerbeschwerden gegeben; sowohl bei Polizei wie auch beim Ordnungsamt. Das berichtete das Lokalradio 91,2.

Im Fastenmonat Ramadan verzichten gläubige Muslime tagsüber auf Essen und Trinken; nach Sonnenuntergang wird gemeinsam gegessen, getrunken und gefeiert, wie eben beim Festi Ramazan. Dort haben die Besucherzahlen in diesem Jahr zeitweilig an der 20.000er-Marke gekratzt,  z. B. am Pfingstsonntag. Das Lokalradio beschreibt ein Park-Chaos in der gesamten Nordstadt, obgleich der Veranstalter Shuttle-Busse eingesetzt hatte. Doch diese wurden nur sehr unbefriedend angenommen. Die Anwohner hätten sich vor allem wegen hupender Autos in der Nacht massiv bei der Polizei beschwert.

Mit dem Abschluss des Festi Ramazan an diesem Sonntag (25. Juni) werden laut Veranstalter und Stadt Dortmund bis zu 200.000 Besucher gekommen sein.

Die Stadt Dortmund beschreibt das „Festi Ramazan“ auf ihrer Website als „Ausdruck der Vielfalt“ in der einer Stadt, „in der der Vielfalt und Toleranz seit jeher gelebt wird“. Das Fest bilde eine „Kulturbrücke zwischen den Nationen“.

3 Jahre lang fand es (anfangs mit massiven Verkehrs- und Lärmproblemen) an den Westfalenhallen statt. Das war in diesem Jahr wegen der Modernisierung der Westfalenhallen nicht möglich. Als einzige alternative Örtlichkeit für eine derart große und besucherträchtige Veranstaltung (200.000 Gäste) bot sich der Fredenbaumplatz an.

„Nach den im Jahr 2012 gemachten Erfahrungen zur Verkehrs- und Lärmproblematik hat der Veranstalter in Zusammenarbeit mit den fachlich berührten Dienststellen der Stadt Dortmund ein neues Veranstaltungskonzept entwickelt, um die Beeinträchtigungen der Anwohnerinnen und Anwohner, sowie der Anlieger so gering wie möglich zu halten“, schreibt die Stadt Dortmund. Dieses Konzept ist offenbar noch stark verbesserungsbedürftig.

Post Author: Redaktion

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