Versuchte Vergewaltigung durch polizeibekannten Syrer in Bonn – Flucht schwimmend durch den Rhein

Mit einem spektakulären Fluchtversuch durch den Rhein endete Sonntagfrüh (11. Juni) ein widerwärtiges Sexualverbrechen in Bonn-Beuel.

Eine 25 jährige Frau entging gegen 2 Uhr früh nur knapp einer Vergewaltigung durch einen 27 jährigen Zuwanderer aus Syrien, der u. a. wegen Gewaltdelikten bereits polizeibekannt war. Als eine Zeugin herbeitrat, flüchtete der Mann ins Wasser und wollte der Polizei schwimmend entkommen – zwischen der Kennedy- und der Rheinbrücke fischte ihn die Polizei aus dem Wassser.

Wie die Bonner Polizei auf ihrem Presseportal berichtet, ging das Opfer – eine 25 jährige Frau – gegen 2:00 Uhr auf der rechten Seite der Kennedybrücke in Richtung Beuel. Auf einmal sprach sie ein ihr unbekannter Mann an. Sie ignorierte ihn – unvermittelt wurde sie sie von dem Fremden körperlich attackiert.

Der Unbekannte drängte sie schließlich gewaltsam die von der Brücke abgehende Treppe in Richtung Rhein hinunter – die Frau schrie nach Zeugenangaben nach Leibeskräften um Hilfe. Im Bereich der Rheinaustraße zerrte der Täter die Frau in ein Gebüsch, attackierte die am Boden Liegende weiter körperlich – nach dem aktuellen Erkenntnisstand war er kurz davor, die 25 Jährige brutal zu vergewaltigen.

Zum Riesenglück für das Opfer hatte aber eine Zeugin den Überfall beobachtet und sofort über Notruf die Polizei alarmiert. Als der Täter dann einen unvermittelt heranbrausenden Streifenwagen bemerkte, ließ er von der Frau ab und flüchtete zunächst in Richtung Rhein – schließlich stieg er in den Strom und schwamm davon.

Die Einsatzkräfte informierten unverzüglich die Feuerwehr, die daraufhin ein Rettungsboot aufs Wasser setzte. Ein Funkstreifenwagen fuhr mit eingeschaltetem Blaulicht parallel zu dem Schwimmer durch die Rheinaue. Zwischen der Kennedy- und der Nordbrücke holte die Feuerwehr den Mann schließlich aus dem Wasser. Die Polizei fixierte ihn und nahm ihn nach einer kurzen Behandlung in einem Rettungstransportwagen vorläufig fest.

Da sich Anhaltspunkte auf Alkoholeinwirkung ergaben, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der 27-jährige Zuwanderer aus Syrien ist polizeilich auf den Gebieten der Eigentums- und Gewaltkriminalität bekannt.

Die junge Frau, natürlich tief schockiert von dem fürchterlichen Erlebnis, blieb rein körperlich fast unversehrt. Nach Erstversorgung ihrer leichten Verletzungen wurde sie von der Kriminalwache angehört und betreut.

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand geht die Polizei von einer versuchten Vergewaltigung aus. Nach Angaben der Zeugin gibt es weitere Zeugen, die sich nunmehr dringend bei der Polizei melden sollen.

Foto: Beispielfoto Rhein (bei Köln)

Post Author: Redaktion

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