Schock für Sparer: Bei 13 Volksbanken zahlen Sie jetzt schon Negativzinsen

Laut Focus erheben die ersten Volksbanken  jetzt Negativzinsen für Sparer mit wenig Guthaben.

Die Strafen greifen stellenweise ab dem ersten Euro, sagt eine Auswertung von Verivox.

Die Volksbank Reutlingen ist die erste Bank in Deutschland, bei der es keine Ausnahmen mehr gibt, ab dem ersten Euro sind Strafzinsen fällig.

Wer hier heute ein neues Girokonto eröffnet, der zahlt für jeden Euro Strafzinsen.

0,5 Prozent pro Jahr erhebt die Bank als „Entgelt auf das Guthaben“,

zusätzlich zu einer Kontoführungsgebühr von mindestens drei Euro und weiteren Kosten für eine Kreditkarte oder Überweisungen.

Die EZB erhebt Strafzinsen auf Geld, das Banken bei ihr über über Nacht parken.

Diese geben den Verlust an ihre Kunden weiter – in Form von Negativzinsen.

Diese Banken erheben jetzt Negativzinsen

Welche Banken noch Negativzinsen erheben und ab welcher Höhe und warum gerade regionale Banken Sparer zahlen lassen

 Mittlerweile haben nach einer Auswertung des Vergleichsportals Verivox 13 weitere Volks- und Raiffeisenbanken nachgezogen.

Die Analysten haben dafür die Konto-Konditionen von rund 800 Banken und Sparkassen in Deutschland verglichen laut Focus

Link zum Beitrag: http://www.focus.de/finanzen/banken/negativzinsen-bei-volksbanken-bei-15-volksbanken-zahlen-sie-jetzt-schon-negativzinsen_id_7221107.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-finanzen&fbc=facebook-focus-online-finanzen&ts=201706080844

 

EZB verantwortlich

Mit Negativzinsen reichen Banken die Strafzinsen an ihre Kunden weiter, die für die Kreditinstitute auf Einlagen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) fällig werden. Die Strafzinsen entstehen, wenn Finanzinstitute bei der EZB über Nacht Geld parken – momentan liegt der Satz bei minus 0,4 Prozent.

Außerdem setzte die EZB vor einiger Zeit den Leitzins, zum dem sich Finanzinstitute bei ihr Geld leihen, auf null. Diese Nullzinspolitik ließ die Zinssätze für Tagesgeldkonten extrem sinken. Laut Verivox erhalten Sparer derzeit durchschnittlich 0,04 Prozent – im besten Fall 0,75 Prozent.

 

Sozialkassen leiden unter den Negativzinsen

Der Gesundheitsfonds, der die Krankenkassenversicherungsbeiträge an die Krankenkassen verteilt, musste nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“  im vergangenen Jahr 5,1 Millionen Euro Negativzinsen an Banken zahlen – 3,3 Millionen mehr als 2015.

Bei der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit wurde 2016 jeweils gerade noch eine positive Verzinsungsbilanz erreicht, wie eine Umfrage der Zeitung ergab.

Link zum Beitrag:http://www.verivox.de/nachrichten/sozialkassen-leiden-unter-negativzinsen-114131/

 

Post Author: Sternmone

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