Moscheen verweigern Beisetzung des Manchester-Attentäters

Mit den Überresten des Attentäters von Manchester möchte in Großbritannien niemand etwas zu tun haben.
Der Fall erinnert an einen Kindermörder, dessen Asche auf der Insel ebenfalls zum Problem wurde.
Kommunen, Bestattungsunternehmer und Moscheen lehnen es ab, die Leiche des Attentäters von Manchester beizusetzen.

Der aktuelle Widerstand gegen die Beisetzung in Manchester schließt sich an einen anderen Fall an, bei dem in den 1960er-Jahren fünf Kinder ermordet worden waren. Der Täter, Ian Brady, wollte nach seinem Tod seine Asche in seiner Heimatstadt Glasgow verteilt wissen. Doch sämtliche Gemeinden in Großbritannien lehnten es ab, sich der Überreste Bradys anzunehmen.

Momentan soll die Leiche Abedis in der Verantwortung des Gerichtsmediziners liegen. Weitere Anhörungen sollen in Kürze zu einer Entscheidung führen, das letzte Wort hat dann der zuständige Gerichtsmediziner. Dem Onlineportal „Metro“ hatte eine Quelle berichtet, dass zu keinem Zeitpunkt nach dem Terroranschlag die Leichen der 22 Opfer und des Täters am selben Ort aufgebahrt worden seien.

Auch die Verwandten Abedis können sich nicht um den Leichnam kümmern: Sowohl die Eltern als auch der 20-jährige Bruder Hashem leben derzeit in Libyen. Vater und Bruder sitzen dort im Gefängnis. Dem Bruder werden Kontakte zur Terrormiliz IS vorgeworfen.

 

Link zum Beitrag:

https://www.welt.de/vermischtes/article165119805/Moscheen-verweigern-Beisetzung-des-Manchester-Attentaeters.html?wtrid=socialmedia.socialflow….socialflow_facebook

Post Author: Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress spam blockiert CleanTalk.