Freundin wird brutal vergewaltigt – Von Notruf des Freundes fühlt Polizei sich „verarscht“: Versetzung

Brutal wurde eine junge Studentin am 2. April in der Bonner Siegaue vergewaltigt, in Todesangst rief der Freund des Opfers den polizeilichen Notruf an – doch die Beamtin am Telefon fühlte sich „verarscht“ und legte auf. Zweiter Versuch unter 110: Jetzt sagt der Beamte am Telefon, er sei nicht zuständig. Beide werden jetzt versetzt, berichtet der WDR.

Das „krasse Fehlverhalten in der Kommunikation“ sorgte nach der furchtbaren Tat erneut für Entsetzen und Fassungslosigkeit. Die 45-jährige Oberkommissarin, so ein Polizeisprecher, hätte sich bei dem Notruf wörtlich „verarscht“ gefühlt.

Und dies bekam der panische junge Mann, dessen Freundin gerade Opfer einer brutalen Vergewaltigung wurde, am Telefon auch grausam zu spüren. In schrecklicher Angst um die 23 Jährige hatte er ins Telefon geflüstert, was gerade in diesem Moment in der Siegaue passierte und dass der Täter  mit einer Machete bewaffnet sei. Die Beamtin in der Leitstelle fasste das als schlechten Scherz auf und reagierte entsprechend.

„Immerhin fühlte sich die Beamtin ziemlich zeitnah nach dem Notruf bemüßigt, einen Streifenwagen zum Tatort zu beordern“, schildert der WDR.  Die Besatzung traf aber nur noch die völlig traumatisierten beiden jungen Leute an.

Der brutalen Tat ist jetzt ein 31-jähriger Flüchtling aus Ghana angeklagt. Er wird voraussichtlich im September vor Gericht gestellt, berichtet der Bonner General-Anzeiger.

Post Author: Redaktion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

WordPress spam blockiert CleanTalk.