Gemetzel an koptischen Christen – und kein Wort zu den Gräueln beim Ev. Kirchentag

„+++ Traurig und entsetzt +++“, titelt der  Vorsitzender der „Demokratischen Bürger Deutschlands“ (DBD), Ralf Piekenbrock, einen aktuellen Beitrag auf der DBD Facebookseite. Wir möchten das Thema hier aufgreifen.

Es geht um ein schreckliches Gemetzel an koptischen Christen in Ägypten – am Wochenende des deutschen Evangelischen Kirchentages -, und es geht um das Schweigen der großen europäischen und deutschen Medien darüber.

Laut dem amerikanischen Sender erschoss am Freitag ein Islamist 28 Christen in Ägypten. Zehn der Opfer waren Kinder, die mit ihren Eltern ein altes Kloster in Minya besuchen wollten.
Erst vor Kurzem hatte der Islamische Staat sieben koptische Männer hingerichtet und geschworen, alle Kopten in Ägypten zu vernichten.

Der DBD-Vorsitzende aus Selm greift das Thema erschüttert und zornig auf.

„Gibt es Prioritäten, oder warum wird darüber nicht berichtet?

Unser Mitgefühl gilt den Opfern und Angehörigen. Es gibt kein Argument, solch Greueltaten tot zu schweigen. Damit macht man sich mitverantwortlich.

Das Ganze ist mittlerweile so verlogen, dass man sich auf einem Kirchentag lieber selbst oder Leute wie Obama feiert. Im Neuen Testament wäre das die Szene, wo Jesus auftaucht und all die verlogenen Würdenträger und Pharisäer in den Allerwertesten tritt und sie aus dem Haus seines Vaters schmeißt.

Es ist schon erstaunlich, wie Geschichte sich wiederholt bzw. verlogene Verhaltensweisen eine Religion in ihr absolutes Gegenteil, etwas sehr böses, verwandelt. Und die Lemminge marschieren singend und klatschend mit.“

 

Post Author: Redaktion

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